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In der Scorerstatistik fehlen Sidney Crosby (l.) drei Punkte auf den Zweiten Alex Ovechkin © getty

Pittsburghs Crosby dreht Washingtons Ovechkin im Shootout eine lange Nase - und schubst dadurch Dennis Seidenberg aus den Playoffs.

München - So schnell kann's gehen: Der deutsche Nationalspieler Dennis Seidenberg und die Carolina Hurricanes sind in der NHL zumindest vorübergehend wieder aus den Playoff-Rängen gefallen.

Die Pittsburgh Penguins verdrängten Seidenbergs Team durch ihren sechsten Erfolg in Serie vom achten und letzten Playoff-Platz der Eastern Conference (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen). Bei den Washington Capitals hieß es 4:3 nach Penaltyschießen.

Dabei kam es am 23. Spieltag auch zum Duell der beiden Top-Spieler Alex Ovechkin (Washington) und gegenüber Sidney Crosby.

Im kanadisch-russischen Zweikampf zwischen "Sid the Kid" und "Alex the Great" legte Crosby bereits nach 4:29 Minuten zum 1:0 vor.

Schock per Ausgleich

Alexander Semin egalisierte zunächst, ehe im zweiten Drittel Sergei Gonchar (27:25 Min.) und Bill Guerin (30:54 Min.) einen komfortablen Vorsprung für die "Pens" herstellten.

Im letzten Spielabschnitt antwortete Ovechkin bereits nach 29 Sekunden mit dem 2:3 (40:29 Min.) - und setzte die Penguins so noch einmal unter Druck.

Nur eine Minute später folgte jedoch der Schock mit dem Ausgleich zum 3:3 durch Brooks Laich (41:18 Min.). Folge: Das Match musste in den Shootout.

Crosby bleibt im Shootout eiskalt

"Große Spieler sind immer diejenigen, die ein Spiel entscheiden können, wenn es darauf ankommt", erklärte Capitals-Coach Bruce Boudreau hinterher.

An diesem Abend kam es auf Crosby an - und er war da. Im Shootout nutzte er seine Chance. Ovechkin dagegen nicht.

Am Ende stand ein 4:3 zu Buche, der fünfte Penguins-Sieg im fünften Auswärtsspiel war perfekt.

Pittsburgh erhöht Serie auf sechs Siege

Pittsburgh, nunmehr seit sechs Spielen ungeschlagen, behauptete obendrein Platz acht der Eastern Conference vor Dennis Seidenbergs Carolina Hurricanes.

Washington hingegen kassierte die vierte Pleite in Folge, hielt jedoch Platz drei mit einem noch ausreichenden Sechs-Punkte-Vorsprung auf die Philadelphia Flyers.

Boston Bruins stolpern

Seidenbergs Nationalmannnschafts-Kollege Marco Sturm in Diensten der Boston Bruins hatte unterdessen nicht nur wegen seiner andauernden Verletzungspause wenig Grund zur Freude.

Boston musste sich bei den New York Rangers mit 3:4 geschlagen geben. Die Bruins bleiben mit 95 Punkten dennoch das derzeit beste NHL-Team vor Titelverteidiger Detroit Red Wings und den San Jose Sharks (beide).

Die Ergebnisse:

New York Rangers - Boston Bruins 4:3Tore: Nik Antropov (1:0), Chuck Kobasew (1:1), Scott Gomez (2:1), Ryan Callahan (3:1), Zdeno Chara (3:2), Michael Ryder (3:3), Nikolai Zherdev (4:3)Strafminuten: 15 - 12

Atlanta Thrashers - Calgary Flames 5:2 Tore: Bryan Little (1:0), Craig Conroy (1:1), Tobias Enstrom (2:1), Chris Thorburn (3:1), Jarome Iginla (3:2), Ilya Kovalchuk (4:2), Bryan Little (5:2)Strafminuten: 15 - 16

New York Islanders - Phoenix Coyotes 3:2Tore: Scottie Upshall (0:1), Jeff Tambellini (1:1), Josh Bailey (2:1), Kyle Okposo (3:1), Shane Doan (3:2)Strafminuten: 14 -14

Chicago Blackhawks - Colorado Avalanche 1:5 Tore: Ben Guite (0:1), Chris Stewart (0:2), Jonathan Toews (1:2), Milan Hejduk (1:3), Marek Svatos (1:4), Ryan Smyth (1:5)Strafminuten: 15 - 13

Dallas Stars - Montreal Canadiens 1:3Tore: Loui Eriksson (1:0), Andrei Kostitsyn (1:1), Alexei Kovalev (1:2), Christopher Higgins (1:3)Strafminuten: 14 -15

Anaheim Ducks - Minnesota Wild 2:3Tore: Stephane Veilleux (0:1), Todd Marchant (1:1), Stephane Veillaux (1:2), Andrew Brunette (1:3), Scott Niedermayer (2:3)Strafminuten: 18 - 11

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