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Scott Niedermayer (M., Nr. 27) erzielte im letzten Drittel das 1:0 für die Gäste © getty

San Jose kassieret zum Playoff-Auftakt eine bittere Heimniederlage. Chicago jubelt über den ersten Playoffsieg seit sieben Jahren.

San Jose/Boston - Für Vorrundenprimus San Jose Sharks und seine deutschen Nationalspieler Christian Ehrhoff und Marcel Goc haben die Playoffs mit einer Heimpleite begonnen.

Die Haie verloren gegen den früheren Stanley-Cup-Sieger Anaheim Ducks überraschend mit 0:2 und stehen damit vor dem zweiten Match der Best-of-Seven-Serie in der Nacht auf Montag (4 Uhr LIVESCORES) wiederum auf eigenem Eis schon unter Druck.

Ehrhoff und Goc konnten San Joses Fehlstart im ersten kalifornischen Playoff-Duell in der NHL seit 40 Jahren nicht verhindern.

Garant für Anaheims zweiten Sieg in Folge bei den Haien war der Schweizer Torhüter und Playoff-Debütant Jonas Hiller mit 35 Paraden.

Boston besiegt Erzrivalen

Die Boston Bruins als zweitbestes NHL-Team der Vorrunde bestätigten dagegen auch ohne den Langzeitverletzten Marco Sturm durch ein 4:2 gegen die Montreal Canadiens ihre Favoritenstellung. (DATENCENTER: Ergebnisse)

Die Bruins wankten nach einer verspielten 2:0-Führung nur vorübergehend. Zdeno Chara und Phil Kessel mit seinem zweiten Treffer machten im Schlussabschnitt den Erfolg der Gastgeber perfekt.

Detroit in Meisterform

Wie Boston gab sich auch Titelverteidiger Detroit Red Wings zum Start keine Blöße. Die Red Wings besiegten Playoff-Neuling Columbus Blue Jackets mit 4:1.

Die Chicago Blackhawks nutzten ihren Heimvorteil gegen die Calgary Flames zu einem 3:2 nach Verlängerung. Für die Mansnchaft aus der "Windy City" war es der erste Playoffsieg seit sieben Jahren. (STATISTIK: Der NHL-Playoffbaum)

Wild ziehen Reißleine

Unterdessen ist bei Minnesota Wild nach dem Vorrunden-Aus Generalmanager Doug Risebrough entlassen worden.

"Nach einiger Bedenkzeit bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ein Wechsel die richtige Entscheidung ist", begründete Minnesotas Besitzer Craig Leipold fünf Tage nach dem Rücktritt von Trainer Jacques Lemaire die Trennung von Risebrough.

Minnesota hatte nach einer enttäuschenden Saison als Neunter im Westen die Meisterschaftsrunde um zwei Punkte verpasst.

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