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Machte mit seinem ersten Overtime-Tor den 2:1-Sieg der Canes perfekt: Tim Gleason © getty

Die Hurricanes sind mit dem Sieg wieder im Geschäft. Für St. Louis und Philadelphia wird es nach der zweiten Niederlage langsam eng.

Von Sebastian Hrabak

München - Ohne den kranken deutschen Nationalspieler Dennis Seidenberg glichen die Carolina Hurricanes mit einen 2:1-Sieg in Overtime (DATENCENTER: Ergebnisse) bei den New Jersey Devils in der Playoff-Wertung zum 1:1 aus.

Ein Schlagschuss von der blauen Linie von Abwehrspieler Tim Gleason sorgte nach 2:40 min in der Verlängerung für den ersten Sieg der Canes.

"Es war ein super Pass von Joe Corvo", sagte Gleason, "Ich schloss meine Augen und schoss so fest ich konnte."

Staal gleicht aus

Eric Staal stand in der regulären Spielzeit bei einem Powerplay genau richtig und konnte den Rebound des gewaltigen Schusses von Ray Whitney ins offene Tor schieben, um zum zwischenzeitlichen 1:1 auszugleichen.

In Führung gingen die Devils durch Zach Parise in Minute 10:44 ebenfalls im Powerplay, als er mit einem wunderschönen Schlagschuss in der Nähe der blauen Linie dem Torhüter Cam Ward keine Chance ließ.

Nun ist wieder alles offen vor dem dritten Spiel der Serie in der Nacht zum Montag (1.30 Uhr LIVESCORES) in Carolina.

Penguins nutzen die Fehler

Mit einer 5-3-Überzahl in der Overtime gelang es den Penguins aus Pittsburgh auch das zweite Playoff-Spiel gegen die Philadelphia Flyers mit 3:2 für sich zu entscheiden. Der Grund für die Niederlage der Flyers war also wie schon im ersten Spiel die mangelnde Disziplin in den entscheidenden Phasen.

Bill Guerin, der erst kurz vor Wechselfrist von den New York Islanders zu den Penguins kam, wurde mit seinem zweiten Tor am Abend zum Matchwinner.

Für den 38-jährigen und damit ältestens Spieler der Penguins war es das erste Overtime-Siegtor in den Playoffs während seiner 17-jährigen Karriere.

"Es gibt immer ein erstes Mal", sagte der rechte Flügelspieler hoch erfreut über seinen Sahnetag.

Mit zwei Siegen im Gepäck können die Pittsburgh Penguins nun beruhigt nach Philadelphia reisen, wo in der Nacht zum Sonntag (1 Uhr LIVESCORES) das dritte Match (STATISTIK: Der NHL-Playoffbaum) der Erstrunden-Playoffs stattfindet.

Luongo hält mit 30 Saves den Sieg fest

Vancouver ließ beim 3:0 gegen St. Louis nichts anbrennen und baute den Vorsprung in der ersten Playoff-Runde auf 2:0 aus.

Canucks-Golie Roberto Luongo gelang sein erster Shutout in einem Playoff-Spiel.

Immer wieder konnte sich der Keeper mit hervorragenden Paraden auszeichnen und war so der Garant für den ungefährdeten Sieg der Canucks.

"Irgendwann kommst du in die Playoffs und dein Adrenalin geht hoch. Diese Anspannung bringt mein Spiel auf dieses Niveau", erklärte der Goalie seine Leistungsexplosion.

Die 2:0-Führung erzielten für Vancouver Mats Sundin und Alexandre Burrows. Henrik Sedin erhöhte kurz vor Schluss per Empty-Net-Goal auf den 3:0-Endstand.

Das dritte Spiel der Playoff-Paarung steigt in der Nacht auf Montag in St. Louis (1 Uhr LIVESCORE).

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