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Christian Ehrhoff traf im zweiten Spiel gegen Corey Perry (r.) und die Ducks nur den Pfosten © getty

Die San Jose Sharks kassieren im zweiten Spiel die zweite Niederlage. Hoffnung gibt allerdings die Statistik. Auch Carolina verliert.

New York - Die deutsche NHL-Cracks Christian Ehrhoff, Marcel Goc sowie Dennis Seidenberg müssen mit ihren Klubs um den Einzug in die zweite Playoff-Runde zittern.

Ehrhoff und Goc kassierten mit Vorrunden-Primus San Jose Sharks im zweiten Spiel gegen die Anaheim Ducks mit 2:3 wie schon im Auftaktmatch (Ducks ziehen Sharks den Zahn) eine Heimpleite und stehen nun vor den nächsten beiden Spielen der Best-of-Seven-Serie beim kalifornischen Rivalen schon mit dem Rücken zur Wand.

Seidenbergs Carolina Hurricanes mussten im ersten Heimspiel gegen die New Jersey Devils mit 2:3 nach Verlängerung die insgesamt zweite Niederlage quittieren und liegen dadurch 1:2 zurück.

Ehrhoff trifft nur den Pfosten

President's-Trophy-Gewinner San Jose offenbarte gegen Anaheim wie schon beim 0:2 drei Tage zuvor im Angriff und dabei besonders in Überzahl-Situationen Schwächen.

Erneut ließen die Haie sechs Powerplay-Chancen ungenutzt und verzweifelten einmal mehr an Anaheims Goalie Jonas Hiller.

Der Schweizer parierte 42 Schüsse, hatte allerdings in der Schlussphase bei einem Pfostenschuss von Ehrhoff wie schon bei einem vorherigen Pfostentreffer der Gastgeber auch Glück.

Im Kampf um seinen ersten Stanley-Cup-Triumph darf San Jose jedoch noch Hoffnung aus der Statistik schöpfen: 2002 gewannen die Detroit Red Wings trotz zwei Auftaktpleiten in der ersten Playoff-Runde später ebenso noch den Titel wie vier Jahre später auch Carolina.

Vancouver vor Einzug in die zweite Runde

Die Canes traten gegen New Jersey wie bereits im zweiten Spiel ohne Seidenberg an und konnten gegen die Devils zunächst auch noch zweimal einen Rückstand ausgleichen.

Doch nach 4:58 Minuten der Verlängerung besiegelte Travis Zajac die Niederlage der Hausherren (STATISTIK: Der NHL-Playoffbaum).

Inzwischen bei einer 3:0-Play-off-Führung nur noch einen Sieg vom Sprung in Runde zwei entfernt sind die Vancouver Canucks nach ihrem 3:2-Sieg bei den St. Louis Blues (DATENCENTER: Ergebnisse).

Dagegen nutzten die Philadelphia Flyers gegen die Pittsburgh Penguins ihr erstes Heimspiel zu einem 6:3-Erfolg und verkürzten damit auf 1:2.

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