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Jussi Jokinen traf 0,2 Sekunden vor Schluss zum 4:3-Endstand © getty

San Jose feiert gegen Anaheim den ersten Sieg in den diesjährigen Playoffs. Carolina trifft 0,2 Sekunden vor Schluss und gleicht aus.

New York - Die deutschen Eishockey-Nationalspieler Dennis Seidenberg, Christian Ehrhoff und Marcel Goc dürfen in der weiter auf den Einzug in die Conference-Halbfinal-Serien hoffen.

Rückkehrer Seidenberg hatte beim 4:3 der Carolina Hurricanes gegen die New Jersey Devils mit zwei Vorlagen maßgeblichen Anteil am zweiten Sieg im vierten Duell der Best-of-Seven-Serie. (STATISTIK: Der NHL-Playoffbaum).

Ehrhoff und Goc gewannen mit Vorrunden-Primus San Jose Sharks bei den Anaheim Ducks ebenfalls 4:3 und verbuchten nach zwei Heimpleiten den ersten Sieg (DATENCENTER: Ergebnisse).

Seidenberg legt zweimal auf

Verteidiger Seidenberg, der in den beiden vorherigen Spielen der Canes nicht zum Zuge gekommen war, leistete beim ersten und letzten Tor der Hausherren die Vorarbeit.

"Natürlich war ich nicht glücklich über die Entscheidung des Trainers. Ich wollte zeigen, dass ich einen Stammplatz verdiene", meinte der Ex-Mannheimer.

Erst 0,2 Sekunden vor der Schlusssirene sorgte Jussi Jokinen für Carolinas Siegtreffer. Am Donnerstag findet das fünfte Match des Duells wiederum bei den Devils statt.

Boyle trifft zweimal

Zurückgemeldet hat sich San Jose im Duell mit Anaheim.

Ehrhoff und Goc trugen sich zwar nicht in die Scorerliste ein, durften nach dem ersten Sieg der "Haie" aber dennoch durchatmen. Beim Meister von 2007 fiel die Entscheidung neun Minuten vor Spielende, als Patrick Marleau in Überzahl zum 4:3-Endstand traf.

Zuvor hatte Dan Boyle mit zwei Toren den Grundstein zum Sieg der Sharks gelegt, die am Donnerstag erneut im Vorort von Los Angeles antreten müssen.

Vancouver schon durch

Unterdessen haben die Vancouver Canucks als erstes Team die zweite Playoff-Runde erreicht. Die Kanadier feierten bei den St. Louis Blues mit 3:2 nach Verlängerung den vierten Sieg im vierten Match.

Titelverteidiger Detroit Red Wings fehlt nach dem 3:1-Erfolg bei den Columbus Blue Jackets angesichts seiner 3:0-Gesamtführung auch nur noch ein Erfolg zum Sprung in die Runde der besten Acht.

Das gleiche gilt für den letztjährigen Finalisten Pittsburgh. Die Penguins liegen in der Serie gegen Philadelphia nach dem 3:1-Sieg mit 3:1 vorne.

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