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Michael Ryder (M.) kam vor der Saison als Free Agent von Montreal nach Boston © getty

Boston beendet Montreals Jubiläumssaison. New York fehlt nurmehr ein Sieg gegen Washington, der Goalie hat Spaß am Geldscheffeln.

Die Boston Bruins haben als zweites Team nach den Vancouver Canucks das NHL-Viertelfinale erreicht.

Durch ein 4:1 bei den Montreal Canadiens setzte sich das zweitbeste Team der Regular Season in der Erstrunden-Serie mit 4:0 durch und trifft nun womöglich auf die New York Rangers. (STATISTIK: Der NHL-Playoffbaum)

Die stehen nämlich nach dem 2:1 gegen die Washington Capitals vor einer großen Überraschung: Das im Osten an Position sieben gesetzte Team führt nun in der Best-of-Seven-Serie gegen den Zweiten der Setzliste mit 3:1.

Lundquist kennt seinen Wert

Matchwinner für die Rangers war Goalie Henrik Lundqvist mit 38 Paraden, zudem blieben die Hauptstädter in sechs Überzahlsituationen ohne Tor.

"Ich habe schon zuvor gesagt: Das ist der Grund, warum ich richtig viel Kohle verdiente", tönte der schwedische Keeper. "Das macht Spaß."

Lundquist ließ nur den Anschlusstreffer durch einen Schlagschuss von Alex Owetschkin zu Anfang des Schlussdrittels zu. Zuvor hatten Paul Mara und Chris Drury im Nachsetzen einen 2:0-Vorsprung nach 22 Minuten herausgeholt.

Disqualifikation von Komisarek

Die Bruins beendeten durch den Sweep die 100. Saison der Canadiens auf derem Eis. Michael Ryder drehte mit zwei Toren und einem Assist einen 0:1-Rückstand, den Andrej Kostitsyn den Gästen bereits nach 39 Sekunden eingebrockt hatte. (DATENCENTER: Ergebnisse)

Die beiden anderen Tore für das Team des knieverletzten Deutschen Marco Sturm erzielten Phil Kessel and David Krejci. Nach dem ersten Drittel schoss Montreal nur noch elfmal aufs gegnerische Tor.

"Es ist hart, nach vorne zu schauen", gab Canadiens-Verteidiger Mike Komisarek zu. Er wurde, nachdem er aus Frustration Bostons Milan Lucic gefoult hatte, vom Feld verwiesen.

Flames gleichen aus

Im dritten Spiel des Mittwochabends besiegten die Calgary Flames die Chicago Blackhawks 6:4 und glichen in der Serie zum 2:2 aus.

Dabei gab Calgary gegen die jungen "Hawks" eine 4:1-Führung im zweiten Drittel aus der Hand, ging aber dank Eric Nyströms Tor sieben Minuten vor Schluss erneut in Front. Flames-Kapitän Jarome Iginla machte mit einem Treffer ins leere Gäste-Tor den Sack zu.

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