Für Eishockey-Nationalspieler Marco Sturm ist die Saison in der amerikanischen Profiliga NHL vorzeitig beendet.

Der Stürmer der Boston Bruins erlitt am Samstag im ersten Spiel des Play-off-Viertelfinales gegen die Philadelphia Flyers (5:4 n.V.) einen Kreuz- und Innenbandriss im rechten Knie. Der Dingolfinger soll innerhalb der kommenden vier bis sechs Wochen operiert werden und fällt danach weitere sechs Monate aus. Damit steht Sturm auch bei der Heim-WM (7. bis 23. Mai) definitiv nicht zur Verfügung.

Im Duell mit Philadelphia krachte Sturm nach nur 21 Sekunden hart in die Bande und musste vom Eis geführt werden. Zuvor hatte er eine Minute lang benommen auf dem Spielfeld gehockt.

Für den 31-Jährigen ist es bereits die zweite schwere Knieverletzung innerhalb von knapp eineinhalb Jahren. Anfang 2009 hatte sich der Stürmer einen Kreuzbandriss im linken Knie zugezogen und die Play-offs verpasst.

Die Verletzung ist nicht nur für Sturm ein schwerer Schlag. Mit 22 Treffern war der Deutsche bester Bruins-Torschütze der Vorrunde. Bruins-Coach Claude Julien: "Es ist schlimm. Marco hatte sich im Vorjahr nach einer Verletzung wieder nach oben gekämpft und sich auf diese Playoffs gefreut."

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