Die NHL will dem All-Star-Game neues Leben einhauchen und hat das bisherige Konzept für das alljährliche Spektakel über den Haufen geworfen.

Am 30. Januar 2011 kommt es in Raleigh nicht mehr zum Duell Osten gegen Westen, die Kufencracks der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga werden bei der Zusammenstellung der Teams bunt durcheinander gemischt.

Die Profis werden sich an ihre Schulzeit erinnern, wenn die 42 teilnehmenden Spieler zum Auftakt des All-Star-Wochenendes in zwei Mannschaften aufgeteilt werden.

Zwei Kapitäne, die zuvor von den nominierten Spielern gewählt wurden, dürfen sich abwechselnd im "Draft" bedienen und ihr Team ganz nach eigenem Geschmack aufstellen. Einzige Vorgabe: Am Ende müssen auf jeder Seite drei Goalies, sechs Verteidiger und zwölf Stürmer stehen.

Welcher Kapitän als erster auswählen darf, entscheidet ein Münzwurf.

Das neue Format soll "für mehr Spaß bei allen Beteiligten" sorgen, sagt die ehemalige NHL-Größe Brendan Shanahan, für kurze Zeit auch bei der Düsseldorfer EG aktiv, in seiner Funktion als NHL-Vizepräsident.

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