Die Nashville Predators sind in der NHL weiter im Aufwind. Das Team des deutschen Nationalspielers Marcel Goc setzte sich vor 14.314 Zuschauern auf eigenem Eis gegen die New York Islanders deutlich mit 5:0 durch und machte mit den dritten Erfolg hintereinander einen Satz auf Rang vier in der Western Conference.

Die Islanders dagegen tragen nach der 20. Niederlage in der 21. Partie weiterhin die Rote Laterne im Osten.

Matchwinner bei Nashville war ein schwedisches Duo: Rookie Anders Lindbäck, der in Abwesenheit von Stammgoalie Pekka Rinne das Tor der Predators hütet, wehrte alle 28 Schüsse ab. Angreifer Patric Hörnqvist trug sich mit zwei Treffern in die Torschützenliste ein. Marcel Goc blieb bei 14:56 Minuten Eiszeit unauffällig, Alexander Sulzer kam erneut nicht zum Zug.

Die Detroit Red Wings erlebten gegen die Los Angeles Kings, dem voraussichtlich neuen Arbeitgeber von Nationalspieler Marco Sturm, ihr blaues Wunder. Der elfmalige Stanley-Cup-Sieger und Spitzenreiter der Eastern Conference kam trotz 51 Schüssen auf das Tor des überragenden Kings-Goalies Jonathan Quick in eigener Halle mit 0:5 unter die Räder. Detroit blieb dabei das erste Mal seit gut elf Monaten ohne Torerfolg.

Einen offenen Schlagabtausch lieferten sich die Colorado Avalance und Champion Chicago Blackhawks. Bis zum 4:4 glich Chicago die Führungstreffer der Avalanche jeweils aus, bis Troy Brouwer in der 52. Minute erstmals die Führung für die Gäste aus der "Windy City" markierte.

Doch Tomas Fleischmann (58.), Matt Duchene (59.) und Ryan O'Reilly (60.) mit einem Schuss ins verwaiste Tor drehten die Partie wiederum zum 7:5 für Colorado.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel