Drakonische Strafen nach dem Eishockey-Wildwest in New York: Die NHL hat nach dem Schlagabtausch mit 346 Strafminuten und 21 Spielausschlüssen zwischen den New York Islanders und den Pittsburgh Penguins (9:3) drei Spieler vorerst aus dem Verkehr gezogen.

Penguins-Stürmer Eric Godard wurde für zehn Partien gesperrt, die Islanders-Profis Trevor Gillies und Matt Martin müssen neun bzw. vier Spiele zuschauen.

Zudem verhängte die Liga Geldstrafen gegen das Trio und Gastgeber New York Islanders. Godard, der von der Bank aufs Eis gestürmt war, um seinem Goalie Brent Johnson in einer Auseinandersetzung zu Hilfe zu eilen, verliert gut 40.000 Dollar seines Gehalts.

New Yorks Gillies muss für einen Kopftreffer und weitere Schläge gegen Pittsburgs Eric Tangradi auf mehr als 24.000 Dollar Gehalt verzichten.

Sein Mannschaftskollege Martin muss als Wiederholungstäter fast 42.000 Dollar Strafe zahlen. Die Islanders verdonnerte die Liga zu einer Geldbuße in Höhe von 100.000 Dollar.

Für die Penguins, die am Sonntag ihren Aufenthalt im Big Apple mit dem Gastspiel bei den New York Rangers fortsetzten, gab es am Samstag einen weiteren Rückschlag.

Auf dem Weg zum Training im Central Park kollidierte der Teambus des dreimaligen Stanley-Cup-Siegers am Columbus Circle mit einem Auto.

Die Spieler setzten die Fahrt in voller Ausrüstung anschließend mit 18 Taxis fort. "Das war schon ein hübscher Anblick", sagte Pittsburgs Coach Dan Bylsma. "Ich glaube, der am Unfall beteiligte Gentleman ist ein Stück zurückgewichen, als er gesehen hat, dass ein komplettes Eishockey-Team mit Schlägern und Handschuhen aus dem Bus gestiegen ist. Vielleicht wusste er vom Spiel gestern Nacht."

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