Trotz des neunten Saisontors von Nationalspieler Jochen Hecht haben die Buffalo Sabres in der NHL ihre 28. Saison-Niederlage kassiert.

Die Sabres unterlagen im Heimspiel gegen die New York Islanders 6:7 nach Verlängerung und liegen als Zehnter der Eastern Conference weiter hinter den Playoff-Plätzen zurück.

Der gebürtige Mannheimer Hecht traf im ersten Drittel zum 1:1 gegen die Islanders, die nach dem Skandalspiel gegen die Pittsburgh Penguins zwei Tage zuvor auf die gesperrten Stürmer Trevor Gillies und Matt Martin verzichten mussten. Beim 9:3-Sieg der Islanders hatte es 346 Strafminuten und 21 Spielausschlüsse gegeben.

Der frühere Penguins-Star Mario Lemieux ging angesichts der milden Strafen hart mit der NHL ins Gericht: "Das war kein Eishockey mehr. Die Liga hatte die Chance, ein eindeutiges Zeichen zu setzen, damit ein solches Auftreten nicht akzeptabel ist. Sie ist gescheitert."

Eine Niederlage gab es auch für Dennis Seidenberg mit den Boston Bruins. Der fünfmalige Meister verlor das Heimspiel gegen die Detroit Red Wings 2:4. Trotz der dritten Pleite in den letzten vier Spielen haben die Bruins weiterhin die viertbeste Bilanz in der Eastern Conference. Ohne den verletzten Marco Sturm gewannen die Los Angeles Kings 1:0 gegen Vizemeister Philadelphia Flyers.

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