Der folgenschwere Check von Zdeno Chara gegen Max Pacioretty im Spiel der Montreal Canadiens gegen die Boston Bruins am Dienstag könnte ein juristisches Nachspiel haben. Zwei Tage nach dem Spiel nahm die Polizei in Montreal die Ermittlungen auf.

Bruins-Kapitän Chara hatte Pacioretty beim 4:1-Erfolg der Canadiens per Bodycheck in eine Plexiglas-Abtrennung gerammt.

Der Flügelstürmer des Rekordmeisters blieb mit dem Kopf an einem Vorsprung hängen und erlitt einen Halswirbelbruch sowie eine schwere Gehirnerschütterung. Er musste zwei Nächte in einem Krankenhaus in Montreal verbringen.

Mit Chara, aber ohne Punkte endete derweil das Auswärtsspiel der Bruins gegen die New York Islanders. Bei der 2:4-Niederlage gegen das Schlusslicht der Atlantic Divison erzielte Chara zwar das zwischenzeitliche 2:0 für Boston.

Matt Moulson und Michael Grabner glichen aber für die Islanders zum 2:2 aus, ehe Seidenberg einen Schuss von New Yorks Verteidiger Jack Hillen zum vorentscheidenden 3:2 für die Gastgeber abfälschte. Den Schlusspunkt zum 4:2 setzte PA Parenteau.

Den Patzer der Bruins nutzten Nationalspieler Marco Sturm und die Washington Capitals. Gegen die Carolina Hurricanes drehten die "Caps" einen 0:1-Rückstand dank der Treffer von Superstar Alexander Owetschkin und Matt Hendricks im Schlussdrittel in einen 2:1-Erfolg.

Durch den siebten Sieg in Folge baute der Hauptstadtklub, bei dem Sturm 12:53 Minuten auf dem Eis stand, seinen Vorsprung in der Eastern Conference auf die drittplatzierten Bruins auf drei Punkte aus.

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