Die NHL geht Wochen nach dem Weckruf von Superstar Mario Lemieux weiter knallhart gegen brutale Checks vor.

Die beste Liga der Welt sperrte Stürmer Matt Cooke vom dreimaligen Stanley-Cup-Sieger Pittsburgh Penguins wegen eines Ellbogenschlags gegen den Kopf von Ryan McDonagh beim 2:5 gegen die New York Rangers am Sonntag für zehn Spiele.

"Matt Cooke, ein Wiederholungstäter, hat den Kopf eines Gegenspielers unnötigerweise und direkt als Ziel genommen. Der Gegner hat nicht damit gerechnet und war damit in einer gefährlichen Situation" hieß es in einen Statement von NHL-Vize Colin Campell.

Cooke, für den es die vierte Sperre in den vergangenen drei Jahren ist, wird Pittsburgh auch nicht für die "best-of-seven"-Serie in der ersten Playoff-Runde zur Verfügung stehen und verliert umgerechnet 150.000 Euro Gehalt.

"Ich habe einen Fehler gemacht, ich übernehme die volle Verantwortung. Ich entschuldige mich bei meinen Teamkameraden, beim Management, bei den Trainern und beim Klub", wird Cooke in einem Statement zitiert.

Penguins-Eigner Mario Lemieux, der Pittsburgh als Kapitän 1991 und 1992 sowie als Besitzer 2009 zum Titel führte, hatte Mitte Februar mit seinem Rückzug gedroht. Damals hatten die Penguins maßgeblichen Anteil an einer Massenschlägerei im Spiel bei den New York Islanders (3:9), bei dem es 346 Strafminuten gegeben hatte.

Pittsburghs Superstar Sidney Crosby ist ebenfalls ein Opfer der Härte. Das 5:4 der Pens nach Penaltyschießen am Montag bei den Detroit Red Wings war das 32. Spiel in Folge, in dem Sid The Kid wegen der Folgen einer Gehirnerschütterung fehlte.

Crosby war am 5. Januar von Tampa Bays Victor Hedman in die Bande gerammt worden.

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