Trotz einer Niederlage hat Titelverteidiger Chicago Blackhawks auf den letzten Drücker die Playoffs der NHL erreicht.

Zum Abschluss der regulären Saison verlor der Stanley-Cup-Sieger zu Hause gegen die Detroit Red Wings mit 3:4, profitierte aber von einer 3:5-Niederlage des Konkurrenten Dallas Stars bei Minnesota Wild. In der Abschlusstabelle der Western Conference verteidigte Chicago damit seinen Zwei-Punkte-Vorsprung erfolgreich.

"Ich war nach einem Spiel, in dem ich selbst nicht mitgespielt habe, noch niemals so aufgelöst. Es war unglaublich", sagte Blackhawks-Trainer Joel Quenneville. Als Tabellenachter trifft sein Team in den Play-offs ab Mittwoch auf Vorrundenmeister Vancouver Canucks mit dem deutschen Nationalspieler Christian Ehrhoff.

Nach einem torlosen ersten Drittel gingen die Blackhawks nach 5:18 Minuten des zweiten Abschnitts durch den tschechichen Center Michael Frolik in Führung, ehe der elfmalige NHL-Champion Detroit binnen 62 Sekunden doppelt zuschlug und das Spiel drehte.

Neben Ehrhoff spielen ab Mittwoch vier weitere deutsche Nationalspieler um den Titel. Marco Sturm trifft mit den Washington Capitals, dem besten Team der Eastern Conference, auf die New York Rangers, die die vergangenen drei direkten Duelle gewonnen haben. Dennis Seidenberg und die Boston Bruins, die am Sonntag ihr letztes Vorrundenspiel 2:3 gegen New Jersey verloren, spielen als Dritter im Osten gegen Rekordmeister Montreal Canadiens.

Jochen Hecht und die Buffalo Sabres treffen als Siebter auf den amtierenden Vizemeister Philadelphia Flyers. Im Westen bekommen es Marcel Goc und die Nashville Predators mit dem Champion von 2007, den Anaheim Ducks, zu tun. Alle Partien werden im Modus "best of seven" ausgetragen.

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