Dennis Seidenberg ist mit den Boston Bruins seinem deutschen Nationalmannschaftskollegen Christian Ehrhoff ins Playoff-Viertelfinale der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL gefolgt.

Allerdings musste er mit seinem Team lange ums Weiterkommen zittern, denn erst ein Tor von Nathan Horton nach 5:43 Minuten der Verlängerung brachte den Bruins im entscheidenden siebten Spiel den 4:3-Sieg gegen die Montreal Canadiens.

Gegner im Viertelfinale sind jetzt erstmals am kommenden Samstag auswärts die Philadelphia Flyers.

Ebenfalls den Sprung in die Runde der letzten Acht schaffte Tampa Bay Lightning durch einen 1:0-Auswärtssieg im siebten Spiel der best-of-seven-Serie bei den Pittsburgh Penguins.

Boston musste in das siebte Spiel vor heimischer Kulisse, nachdem die Bruins tags zuvor in Montreal trotz eines Seidenberg-Tors 1:2 verloren hatten.

Johnny Boychuk und Mark Recchi hatten Boston vor 17.565 Zuschauern in den ersten sechs Minuten bereits 2:0 in Führung gebracht, Yannick Weber noch im ersten Drittel und Tomas Plekanec in der 26. Minute sogar in Unterzahl brachten Montreal aber den Ausgleich.

Nach dem 3:2 durch Chris Kelly (50.) rettete P.K. Subban die Canadiens 1:57 Minuten vor Schluss in die Verlängerung, wo dann Horton die Serie beendete.

Seidenberg stand insgesamt 28:08 Minuten auf dem Eis, so lange wie kein anderer Bruins-Feldspieler.

Mann des Abens für Tampa Bay war Sean Bergenheim, dem vor 18.507 Zuschauern in Pittsburgh in der 26. Minute das einzige Tor gelang.

Im Viertelfinale trifft Tampa Bay erstmals am Freitag auswärts auf die Washiongton Capitals.

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