Nationalspieler Dennis Seidenberg und die Boston Bruins führen im Playoff-Viertelfinale der NHL gegen die Philadelphia Flyers mit 2:0.

Die Bruins, bei denen Verteidiger Seidenberg 36:26 Minuten Eiszeit bekam, gewannen auch das zweite Spiel der Serie "best of seven" in Philadelphia mit 3:2 nach Verlängerung.

David Krejci erzielte nach 14 Minuten in der Overtime den entscheidenden Treffer für sein Team, das nach zwei frühen Toren von Flyers-Außenstürmer James van Riemsdyk im ersten Drittel schon mit 0:2 zurückgelegen hatte.

Doch Boston, dessen überragender Goalie Tim Thomas 52 Schüsse auf sein Tor abwehrte, ist trotz der vermeintlich komfortablen 2:0-Führung gewarnt.

In der vergangenen Spielzeit führten die Bruins gegen die Flyers in der Serie bereits mit 3:0, verloren dann aber vier Spiele in Folge und schieden aus.

Für Bruins-Coach Claude Julien gehört Seidenberg zu den Schlüsselfiguren seiner Mannschaft: "Er war das ganze Jahr über ein ziemlich guter Spieler für uns. Wir haben ihn zweifellos in der letzten Saison in den Play-offs vermisst. Nun beweist er, wie wichtig er für uns ist." 2010 waren die Bruins ebenfalls im Viertelfinale am späteren Finalisten Philadelphia gescheitert.

Seidenberg war damals nach dem Riss einer Unterarmsehne am Ende der regulären Saison zum Zuschauen verdammt und ist nun glücklich, in der diesjährigen Neuauflage auf dem Eis dabeizusein: "Ich war nervöser, als ich zuschauen musste. Bislang haben die Playoffs in diesem Jahr jedenfalls Spaß gemacht, ich genieße die Spiele."

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