Die Boston Bruins haben einen klassischen Fehlstart in das Finale der Eastern Conference hingelegt.

Das Team des deutschen Nationalspielers Dennis Seidenberg verlor zu Hause gegen die Tampa Bay Lightning 2:5 (1:3,0:0,1:2) und liegt in der Best-of-Seven-Serie mit 0:1 in Rückstand.

Dabei sorgten die Gäste aus Florida mit einem Dreierpack innerhalb von 85 Sekunden früh für klare Verhältnisse.

Tampas Linksaußen Sean Bergenheim eröffnete mit seinem achten Playoff-Treffer in der 12. Minute den Torreigen. Kein anderer Spieler hat in der K.o.-Runde mehr Tore auf dem Konto. Seidenberg legte dem Finnen den Puck mit einer missglückten Abwehraktion auf.

"Ich hatte meinen Stock verloren und versuchte den Puck irgendwie aus der Gefahrenzone zu befördern", sagte der DEB-Crack.

Brett Clark und Teddy Purcell erhöhten wenig später auf 3:0. Von diesem Schock erholten sich die Bruins trotz des Treffers von Tyler Seguin kurz vor Ende des ersten Abschnitts nicht mehr.

Marc-Andre Bergeron sowie Simon Gagne - ins leere Netz - sorgten im letzten Drittel für die Entscheidung zugunsten der Gäste. Bostons Johnny Boychuk (59.Minute) betrieb am Ende nur noch Ergebniskosmetik.

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