Dennis Seidenberg hat das deutsche Duell um den Stanley Cup mit Christian Ehrhoff wieder spannend gemacht.

Der Nationalspieler gewann mit den Boston Bruins das dritte NHL-Finale gegen die Vancouver Canucks mit 8:1 (0:0, 4:0, 4:1) und verkürzte in der Best-of-Seven-Serie auf 1:2.

Der Ex-Mannheimer Seidenberg war im TD Garden erneut einer der stärksten Spieler. Der Verteidiger stand 24:34 Minuten auf dem Eis, länger als alle Teamkollegen.

Im Schlussdrittel lieferte sich der 29-Jährige mit Canucks-Stürmer Ryan Kesler noch eine Box-Einlage und musste vorzeitig in die Kabine. Ehrhoff brachte es gar auf 27:25 Minuten, war aber auch bei drei Gegentoren auf dem Eis.

Andrew Ference (21.), Mark Recchi (25. und 58.), Brad Marchand (32.), David Kreici (36.), Daniel Paille (52.), Chris Kelly (59.) und Michael Ryder (60.) erzielten die Treffer für die Bruins. Jannik Hansen traf für Vancouver (54.).

Nachdem im ersten Drittel die Canucks dominiert hatten, ging Boston elf Sekunden nach Wiederbeginn in Führung. Vancouvers Verteidiger Alexander Edler verlor im eigenen Drittel den Puck, als sein Schläger brach, Ference überwand Torhüter Roberto Luongo.

Noch unglücklicher für die Gäste war das 2:0: Stürmer Ryan Kesler lenkte den Puck nach einer Hereingabe von Recchi durch Luongos Beine ins eigene Tor.

Auf der Gegenseite verhinderte Goalie Tim Thomas mit mehreren Glanzparaden, unter anderem gegen Ehrhoff (28.), weitere Tore der Kanadier.

Schon nach fünf Minuten hatte Boston Stürmer Nathan Horton verloren. Nach einem harten Check von Canucks-Verteidiger Aaron Rome blieb der 26-Jährige bewegungslos auf dem Eis liegen und musste ins Krankenhaus gebracht werden.

Rome erhielt eine Spieldauer-Disziplinarstrafe.

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