Nationalspieler Christian Ehrhoff will trotz der bitteren Niederlage im Stanley-Cup-Finale bei den Vancouver Canucks bleiben.

"Dies ist eine tolle Mannschaft", sagte der 28-Jährige nach dem entscheidenden 0:4 im siebten NHL-Endspiel gegen die Boston Bruins, "wir haben die Chance, wieder ins Finale zu kommen. Ich hoffe, ich kann ein Teil davon sein."

Der Vertrag des ehemaligen Krefelders, der ihm in dieser Saison 3,4 Millionen US-Dollar einbrachte, läuft aus. Er kann sich als sogenannter "Unrestricted Free Agent" seinen neuen Arbeitgeber aussuchen.

Schon vor Beginn der Playoffs hatte Ehrhoff erklärt, dass er mit Ehefrau Farina und dem Töchterchen Leni gerne in der Olympiastadt von 2010 bleiben wolle: "Ich hoffe, wir können etwas ausarbeiten, das für beide Seiten Sinn macht."

Der gebürtige Moerser hat seine beste NHL-Saison hinter sich. In der Vorrunde brachte er es erstmals auf 50 Scorerpunkte. Auch zwei Tore und zehn Vorlagen in den Playoffs waren für ihn eine Bestmarke.

Im Finale gegen seinen Nationalmannschaftskollegen Dennis Seidenberg blieb er allerdings hinter seinen eigenen Ansprüchen zurück: Lediglich einen Treffer bereitete er vor, stand aber bei acht Gegentoren auf dem Eis. Ehrhoff spielt seit 2003 in der NHL, 2009 wurde er von den San Jose Sharks nach Vancouver transferiert.

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