Nationalspieler Christian Ehrhoff hat einen mit 40 Millionen Dollar dotierten Zehn-Jahres-Vertrag beim NHL-Klub Buffalo Sabres unterschrieben.

Der Klub und Ehrhoff selbst bestätigten ihre künftige Zusammenarbeit, gingen allerdings nicht auf Vertragsinhalte ein.

"Ich möchte den Stanley Cup gewinnen, und ich glaube, dass ich in Buffalo gute Chancen habe, diesen Traum zu verwirklichen", sagte Ehrhoff.

Zusammen mit dem 31-jährigen Kanadier Robyn Regehr, der von den Calgary Flames kommt, soll Ehrhoff die Parade-Verteidigung der Sabres bilden.

In Buffalo trifft er unter anderem auf seinen Landsmann Jochen Hecht. Der Center spielt seit 2002 für die Sabres.

Der 28-jährige Christian Ehrhoff war 2003 von den Krefeld Pinguinen in die NHL zu den San Jose Sharks gewechselt. Seit 2009 spielte Ehrhoff bei den Vancouver Canucks, mit denen er 2011 das Stanley-Cup-Finale gegen die Boston Bruins und seinen Landsmann Dennis Seidenberg verlor.

Ehrhoffs Vertrag mit Vancouver war nach der Saison ausgelaufen, eine erneute Einigung scheiterte angeblich an unterschiedlichen Gehaltsvorstellungen.

Nach einem Bericht des kanadischen TV-Senders "TSN" sollen die Canucks einen Fünfjahresvertrag mit einem Gehalt von 23 Millionen Dollar geboten haben.

Zuletzt hatte Ehrhoff, der seit 2003 in der NHL spielt, bei den Canucks 3,4 Millionen Dollar pro Jahr verdient.

Zunächst hatten sich daraufhin am Dienstag die New York Islanders die Rechte an Ehrhoff von den Canucks gesichert, konnten sich aber mit dem Verteidiger ebenfalls nicht auf einen Vertrag einigen. Am Mittwoch übertrugen die Islanders dann die Rechte an die Buffalo Sabres.

Ab dem 1. Juli hätte sich Ehrhoff als sogenannter "Free Agent" seinen Arbeitgeber selbst aussuchen können.

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