Nach dem Tod der NHL-Profis Rick Rypien und Derek Boogaard will die nordamerikanische Eishockey-Profiliga NHL ihr Programm für psychisch gefährdete Spieler untersuchen und gegebenenfalls verbessern.

"Ich denke, dass keine andere Liga mehr tut als wir, aber vielleicht gibt es noch mehr Möglichkeiten", sagte NHL-Boss Gary Bettman.

Die Liga hat mit der Spielergewerkschaft NHLAP bereits ein Förderprogramm für angeschlagene Spieler installiert, das unter anderem den Zugang zu Beratern und einer 24-Stunden-Hotline umfasst. Auch Rypien und Boogaard sollen sich dort Hilfe geholt haben.

Rypien wurde am Montag tot in seinem Haus in Coleman/Alberta aufgefunden und litt offenbar an Depressionen.

Ob der Kanadier Selbstmord begangen hat, ist noch unklar. Die Polizei hatte ein Fremdverschulden aber ausgeschlossen. Vor Rypien war bereits sein kanadischer Landsmann Derek Boogaard an einem tödlichen Cocktail aus Drogen, Medikamenten und Alkohol gestorben. Beide Spieler hatten immer wieder mit persönlichen Problemen zu kämpfen.

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