Olaf Kölzig, früherer Stargoalie der Washington Capitals und heute Torwarttrainer beim NHL-Klub, hat Stürmerstar Alexander Owetschkin kritisiert.

"Alex spielt nicht mehr das harte, ehrliche, ausgelassene Eishockey wie in seinen ersten drei Jahren in der Liga. Er muss wieder so spielen wie früher und nicht zu sehr in dem Rockstar-Status aufgehen, den er als Alexander Owetschkin automatisch hat", sagte der ehemalige deutsche Nationaltorhüter.

Capitals-Superstar Owetschkin liegt in der laufenden Saison der nordamerikanischen Profiliga mit 23 Toren und 21 Assists deutlich hinter den Quoten der vergangenen Jahre zurück. Washington läuft zudem Gefahr, die Play-offs zu verpassen.

Der 41-jährige Kölzig hat eine Erklärung für die Probleme des Russen. "Es hat viel mit Frustration zu tun. Er trifft nicht so, wie er es gewohnt ist. Das liegt auch daran, dass Nicklas Backström nicht spielt", sagte Kölzig.

Owetschkins schwedischer Sturmpartner fehlt seit Wochen wegen einer Gehirnerschütterung.

Owetschkin hat in seiner NHL-Laufbahn seit 2005 viermal mehr als 50 Tore und 100 Punkte erzielt. 2007/08 gelangen dem 26-Jährigen als Topwert 65 Treffer und 47 Vorlagen, zweimal (2008 und 2009) erhielt "Owi" als wertvollster Spieler die Hart Memorial Trophy.

Der Teamkapitän verzichtete in diesem Jahr freiwillig auf seine Teilnahme am All-Star-Game, weil er in der Liga kurz zuvor nach einem harten Check für drei Spiele gesperrt worden war.

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