Der für den 11. Oktober geplante Saisonstart in der NHL steht auf der Kippe, zum dritten Mal in 18 Jahren werden die Kufencracks von der Liga "ausgesperrt".

Im Ringen um einen neuen Tarifvertrag zwischen der Spielergewerkschaft NHLPA und den Klubbesitzern ist auch die letzte Frist in der Nacht zum Sonntag verstrichen, der alte Vertrag ist ausgelaufen.

"Wir haben heute noch einmal miteinander gesprochen und mussten leider feststellen, dass beide Seiten nicht von ihren bisherigen Positionen abgerückt sind", sagte der NHL-Beauftragte Bill Daly.

Demnach könnten die ersten Vorbereitungsspiele zeitnah abgesagt werden.

Bereits in den Spielzeiten 1994/95 und 2004/05 hatten sich Liga und Spielergewerkschaft nicht auf einen Arbeitsvertrag einigen können. Beim ersten Lockout fiel nur ein Teil der Saison ins Wasser, 2004/05 wurde die gesamte Spielzeit abgesagt. Dazu soll es in diesem Jahr nicht kommen.

"Wir werden in den kommenden Tagen in Kontakt stehen. Sollte es hilfreich sein, werden wir uns auch bestimmt noch einmal treffen", kündigte Daly an.

Bei der letzten Aussperrung der Spieler durch die Teambesitzer 2005, die 301 Tage andauerte, "flüchteten" zahlreiche Spieler nach Europa.

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