Im anhaltenden Tarifstreit der NHL haben die Klubbesitzer der Spielergewerkschaft NHLPA ein neues Angebot vorgelegt.

Es sieht im Grundsatz vor, dass die Einnahmen aus dem Spielbetrieb, die in der vergangenen Saison 3,3 Milliarden Dollar betrugen, künftig im Verhältnis 50:50 aufgeteilt werden.

Bislang hatten die Spieler 57 Prozent erhalten, die Eigentümer 43 Prozent.

"Wir wollen die Chancen nutzen, eine vollständige Saison auszutragen. Vor diesem Hintergrund haben wir den neuen Vorschlag gemacht", sagte Ligapräsident Gary Bettman nach einem einstündigen Treffen mit Vertretern der Spielervereinigung.

Die Saison könnte demnach am 2. November beginnen. "Davon sind wir noch noch viele Kompromisse weit entfernt", kommentierte die Zeitung USA Today, sie stellte aber auch fest: "Das Spiel hat sich geändert."

Durch den Arbeitskampf war der für den 11. Oktober geplante Saisonstart ins Wasser gefallen. Mehr als hundert NHL-Profis spielen derzeit für europäische Klubs.

Bereits in den Spielzeiten 1994/95 und 2004/05 hatten sich Liga und Spielergewerkschaft nicht auf einen Arbeitsvertrag einigen können. Beim ersten Lockout fiel nur ein Teil der Saison aus, 2004/05 wurde die gesamte Spielzeit abgesagt.

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