Im Tarifstreit der NHL sind die Verantwortlichen der Klubs und die Vertreter der Spielergewerkschaft NHLPA nach wie vor weit von einer Einigung entfernt.

Beim zweiten Treffen in dieser Woche wurde ein weiteres Angebot der Gewerkschafter am Mittwoch von den Klubs geprüft, brachte jedoch nicht den erhofften Fortschritt.

"Wir liegen noch immer weit auseinander", sagte NHL-Commissioner Gary Bettman: "Aber hoffentlich kommt jetzt ein wenig Dynamik rein, so dass wir diesen Prozess zu einem erfolgreichen Abschluss bringen können."

Laut Bettmann verliert die Liga im Zuge des Lockouts 18 bis 20 Millionen Dollar täglich, den Spielern entgehen pro Tag acht bis zehn Millionen Dollar.

"Bei den großen Themen gab es bislang leider keine bedeutenden Wechselwirkungen", sagte auch Gewerkschaftschef Donald Fehr.

Bislang sind dem Streit alle Begegnungen bis zum 30. November zum Opfer gefallen, dazu das Winter Classic am Neujahrstag. Seit dem 15. September sind die NHL-Profis von ihren Klubs ausgesperrt, weil sich beide Seiten nicht auf einen neuen Tarifvertrag einigen können. Es geht um die Verteilung der jährlichen Gesamteinnahmen von rund 3,3 Milliarden Dollar.

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