Auch mit Hilfe der staatlichen Mediatoren ist keine Bewegung in den Tarifstreit in der NHL gekommen. Nach nur zwei Tagen beendeten die Experten Scot Beckenbaugh und John Sweeney ihre Teilnahme an den Gesprächen zwischen den NHL-Klubs und der Spielergewerkschaft NHLPA. Ein Ende des Lockouts ist auch nach 75 Tagen nicht in Sicht.

"Die Mediatoren saßen zwei Tage lang viele Stunden mit den Parteien zusammen und sind zu dem Schluss gekommen, dass beide Seiten weiterhin weit auseinander liegen", sagte der stellvertretende NHL-Commissioner Bill Daly. Außerdem seien die Mediatoren davon überzeugt gewesen, dass ihr Beitrag derzeit nicht zu einem Fortschritt führen könne.

Daly ist darüber "enttäuscht, dass der Prozess mit den Mediatoren nicht erfolgreich war". Nach Angaben der NHLPA ist es aber durchaus denkbar, dass die Experten zu einem späteren Zeitpunkt wieder hinzugezogen werden. In der einem Lockout komplett zum Opfer gefallenen Saison 2004/05 hatten die Mediatoren nichts erreicht.

Die Aussperrung der Spieler besteht seit dem 15. September, weil sich beide Seiten nicht auf einen neuen Tarifvertrag einigen können. Es geht um die Verteilung der jährlichen Gesamteinnahmen von rund 3,3 Milliarden Dollar. Inzwischen ist ein Drittel der Spiele gestrichen worden. Ursprünglich hätte die Saison am 10. Oktober beginnen sollen.

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