Die Chancen auf eine Rettung der restlichen NHL-Saison sind deutlich gestiegen.

Bei einem Treffen in New York zwischen Spielern um Superstar Sidney Crosby und sechs Clubbesitzern gab es offensichtlich eine Annäherung im Tarifstreit.

"Wir sind sehr zufrieden mit den Gesprächen", sagte NHL-Obmann Gary Bettman nach dem Treffen. Am Donnerstag sollten weitere Gespräche folgen.

Die Spieler sind seit Mitte September von ihren Clubs ausgesperrt. Bislang sind alle Vorrundenspiele bis Mitte Dezember abgesagt, zahlreiche Stars haben vorübergehend meist unentgeltliche Engagements in Übersee - unter anderem auch in Deutschland - angenommen.

Bettman hofft auf eine Einigung bis Freitag, was zur Folge hätte, dass die Trainings-Camps am 14. Dezember starten könnten. Das erste Ligaspiel wäre dann am 20. Dezember, wodurch die Saison zwischen 56 und 62 Partien pro Team liegen müsste.

Bei dem Streit geht es vor allem um die Aufteilung der Jahreseinnahmen von 3,3 Milliarden Dollar. Zuletzt waren auch staatliche Vermittler beim Versuch der Schlichtung gescheitert.

Ähnlich verhärtet waren die Fronten vor acht Jahren, damals wurde die komplette Saison 2004/2005 abgesagt. Inzwischen verhandelt ein Teil der Spieler direkt mit den Clubbesitzern. Zuvor waren die Gespräche zwischen Spielergewerkschaft NHLPA und der Liga festgefahren.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel