Keine Fortschritte im seit Monaten andauernden Tarifstreit der NHL: Auch bei der Rückkehr an den Verhandlungstisch kamen Vertreter der Spielergewerkschaft und der Liga einer Einigung am Mittwoch nicht näher.

"Wir haben sechseinhalb Stunden unter der Aufsicht des staatlichen Mediators Scot Beckenbaugh zusammengesessen", sagte der stellvertretende NHL-Boss Bill Daly: "Es gibt nichts Neues zu vermelden. Die Parteien befanden sich noch nicht einmal im selben Raum."

Zum zweiten Mal wird im NHL-Streit auf die Hilfe staatlicher Mediatoren gesetzt. Ein erster Vermittlungsversuch von Beckenbaugh und John Sweeney war Ende November nach nur zwei Tagen beendet worden.

Bislang wurden alle Spiele bis zum 30. Dezember abgesagt, weil es weiterhin keinen neuen Tarifvertrag gibt. 526 Begegnungen sind dem Lockout bereits zum Opfer gefallen. Die Spieler sind seit dem 15. September von den Klubs ausgesperrt.

Im Streit zwischen der NHL und NHLPA geht es um die Verteilung der jährlichen Gesamteinnahmen von ursprünglich rund 3,3 Milliarden Dollar. Die Saison hätte am 10. Oktober beginnen sollen.

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