In den anhaltenden Arbeitskampf in der NHL ist an Silvester erneut Bewegung gekommen.

Nachdem am vergangenen Donnerstag zunächst die Klubbesitzer einen neuen Vorschlag für einen Tarifvertrag unterbreitet hatten, legten im Ligabüro der NHL in New York auch die Spieler ein neues Angebot vor. Beide Seiten vereinbarten Gespräche für den Neujahrstag.

Die Antwort der Spieler auf den Vorschlag der Klubbesitzer sei "sehr umfangreich" gewesen, er beschäftige sich mit "der ganze Liste von Themen", sagte NHL-Commissioner Gary Bettman am Montag. Bettman wiederholte seine Forderung, dass die Liga spätestens am 19. Januar den Spielbetrieb aufnehmen müsse, damit jede Mannschaft noch vor Beginn der Playoffs auf 48 Saisonspiele kommen könne.

Die Spieler sind seit dem 15. September von ihren Klubs ausgesperrt, ursprünglich hätte die Saison am 10. Oktober beginnen sollen. Abgesagt sind bislang alle Spiele bis zum 14. Januar.

Im Streit geht es um die Verteilung der jährlichen Gesamteinnahmen von ursprünglich rund 3,3 Milliarden Dollar, die Laufzeiten der Spielerverträge und die Laufzeit eines neuen Tarifvertrages.

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