Die Chicago Blackhawks und die Pittsburgh Penguins haben als erste Teams den Einzug in die Playoffs in der NHL geschafft.

Chicago, Stanley-Cup-Sieger von 2010, löste mit einem 5:3 über die Nashville Predators bereits zehn Spiele vor Ende der wegen des Lockouts verkürzten regulären Saison das Ticket für die Ausscheidungsrunde.

Chicagos unmittelbarer Vorgänger aus dem NHL-Thron, Pittsburgh, qualifizierte sich durch die 2:3-Shootout-Niederlage der New Jersey Devils bei den Buffalo Sabres für die Meisterrunde. Beide Teams sind nicht mehr aus den besten Acht ihrer jeweiligen Conference zu verdrängen.

Anteil am Sieg Buffalos hatten die deutschen Profis Christian Ehrhoff und Jochen Hecht. Während Verteidiger Ehrhoff mit 25:00 Spielminuten die meiste Eiszeit aller Feldspieler seines Vereins verbuchte, legte Angreifer Hecht den Führungstreffer durch Patrick Kaleta auf und leistete damit seinen neunten Saisonassist.

Der dritte Deutsche in Reihen Buffalos, Alexander Sulzer, fällt mit seinem Kreuzbandriss noch mindestens bis Saisonende aus. Buffalo liegt nun als Elfter im Osten vier Punkte hinter den Playoff-Rängen.

Am Tabellenende der Eastern Conference haben die Florida Panthers ihren guten Lauf aus den vergangenen Tagen auch dank Angreifer Marcel Goc bestätigt. Der 29-Jährige traf beim 2:1 gegen die Ottawa Senators mit seinem fünften Saisontreffer zum zwischenzeitlichen Ausgleich.

Die Mannschaft aus Sunrise hat nun vier der letzten fünf Partien gewonnen, die ersten Acht scheinen bei zehn Punkten Rückstand aber weiter außer Reichweite.

Besser sieht es bei den San Jose Sharks um Thomas Greiss aus. Der 27 Jahre alte Back-up von Stammtorhüter Antti Niemi kam beim 4:5 nach Penaltyschießen des Fünften im Westen gegen die Dallas Stars jedoch nicht zu seinem fünften Saisoneinsatz.

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