Der Ausnahmezustand in Boston wegen der andauernden Jagd nach einem der mutmaßlichen Marathon-Attentäter hat weiter Einfluss auf die Spielpläne der nordamerikanischen Profiligen.

So wurde die Begegnung in der NHL zwischen den Eishockeyteams Boston Bruins und den Pittsburgh Penguins vorläufig auf Samstag (Ortszeit 12.30 Uhr) vorschoben.

Auch die Partie zwischen den Boston Red Sox und den Kansas City Royals in der Baseball-Profiliga MLB musste vom ursprünglichen Termin am Freitag weichen. Wann das Spiel stattfindet, ist ungewiss.

"Wir sind eingeschlossen. Uns wurde gesagt, dass wir unser Hotel nicht verlassen dürfen", sagte Royals-Sprecher Mike Swanson.

Boston ist derzeit abgeriegelt. Der Nahverkehr wurde lahmgelegt und die Einwohner der Stadt dürfen ihre Häuser nicht verlassen, da Sondereinsatzkräfte nach einem Täter fahnden. Ein Komplize war zuvor erschossen worden.

Am Montag waren im Zielraum des Boston-Marathons zwei Sprengsätze explodiert. Drei Menschen kamen ums Leben, über 170 wurden verletzt. Kurz nach den Anschlägen war die Partie zwischen den Bruins und den Ottawa Senators abgesagt worden.

Das Spiel der Basketball-Profiliga NBA zwischen den Boston Celtics und den Indiana Pacers wurde ersatzlos gestrichen.

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