Die Edmonton Oilers mit dem deutschen Trainer Ralph Krueger haben in der NHL die Playoffs verpasst und damit die Führung in einer unrühmlichen Statistik übernommen.

Durch die 1:3-Niederlage gegen die Anaheim Ducks nehmen die Kanadier im siebten Jahr in Folge nicht an der Meisterrunde teil, kein anderes Team der Liga wartet aktuell so lange auf die Play-offs.

"Eine weitere Saison ohne Playoffs, eine weitere Saison mit bedeutungslosen Spielen zum Ende des Jahres, das ist sehr frustrierend. Wir sind nicht stolz darauf", sagte Taylor Hall, der gegen die Ducks den einzigen Treffer für Edmonton erzielt hatte.

Für die Oilers war es die siebte Niederlage in den letzten acht Spielen.

Dennis Seidenberg und die Boston Bruins waren zuvor mit einem 3:0-Sieg bei den Florida Panthers um Marcel Goc in die Erfolgsspur zurückgekehrt.

24 Stunden zuvor hatte der Stanley-Cup-Sieger von 2011 das Topspiel gegen die Pittsburgh Penguins 2:3 verloren. Die Playoff-Teilnahme hatte sich Boston schon zuvor gesichert.

Florida, das keine Chance mehr auf einen Platz in der K.o.-Runde hat, kassierte bereits die sechste Niederlage in Serie. Vor 17.565 Zuschauern trafen der tschechische Altstar Jaromir Jagr, Dougie Hamilton und Brad Marchand für die Bruins.

Die San Jose Sharks mussten nach zuletzt zwei Siegen wieder eine Niederlage hinnehmen.

Beim 3:4 gegen die Columbus Blue Jackets kam Torhüter Thomas Greiss nicht zum Einsatz. Trotz des Misserfolgs haben die Sharks als Fünfter in der Western Conference weiterhin beste Chancen auf die Playoffs.

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