Nationalspieler Dennis Seidenberg und die Boston Bruins haben zum Abschluss der Hauptrunde in der NHL erneut eine Niederlage einstecken müssen.

Im Nachholspiel gegen die Ottawa Senators, das wegen des Bombenanschlages in Boston am 15. April verschoben worden war, hatte Seidenberg zu Beginn des letzten Drittels für den zwischenzeitlichen 2:2-Ausgleich gesorgt, ehe Ottawa dank der Treffer von Jean-Gabriel Pageau und Kyle Turris konterte.

Boston gelang in den letzten neun Partien nur zwei Siege und rutschte im Osten auf Rang vier ab. Kommender Play-off-Gegner in der Serie best-of-seven ist damit der Hauptrunden-Fünfte Toronto Maple Leafs.

Boston-Bewzinger Ottawa entging durch den Punktgewinn einem Aufeinandertreffen mit dem dreimaligen Stanley-Cup-Sieger Pittsburgh Penguins und trifft nun auf Rekordmeister Montreal Canadiens. "Wir haben nicht unbedingt das beste Eishockey in den letzten Wochen gespielt, aber jetzt sind wir bereit, nochmal bei Null anzufangen", sagte Seidenberg.

Der 31 Jahre alte Routinier ist neben Ersatztorhüter Thomas Greiss, der mit den San Jose Sharks auf die Vancouver Canucks trifft, der einzig verbliebene Deutsche in der K.o.-Runde.

Das Trio um Christian Ehrhoff, Jochen Hecht und Alexander Sulzer hat mit den Buffalo Sabres die Qualifikation verpasst. Auch für Marcel Goc und die Florida Panthers ist die Saison als Tabellenletzter beendet.

Die Play-off-Begegnungen der 1. Runde im Überblick:

Eastern Conference:

(1.) Pittsburgh Penguins - (8.) New York Islanders (1. Spiel am 1. Mai)

(2.) Montreal Canadiens - (7.) Ottawa Senators (2. Mai)

(3.) Washington Capitals - (6.) New York Rangers (2. Mai)

(4.) Boston Bruins (5.) Toronto Maple Leafs (1. Mai)

Western Conference:

(1.) Chicago Blackhawks - (8.) Minnesota Wild (30. April)

(2.) Anaheim Ducks - (7.) Detroit Red Wings (30. April)

(3.) Vancouver Canucks - (6.) San Jose Sharks (1. Mai)

(4.) St. Louis Blues - (5.) Los Angeles Kings (30. April)

x
Bitte bewerten Sie diesen Artikel