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Justin Williams von den Los Angeles Kings stemmt den Pokal in die Höhe © getty

Die Los Angeles Kings haben im Duell der größten US-Metropolen auf dem Eis die Oberhand behalten und zum zweiten Mal nach 2012 den Stanley Cup gewonnen.

Im fünften Finalspiel besiegten die Kalifornier die New York Rangers in eigener Halle nach Sudden Death in der zweiten Verlängerung mit 3:2 und entschieden die best-of-seven-Serie mit 4:1 für sich.

Alec Martinez erzielte nach 94:43 Minuten per Abstauber das meisterschaftsentscheidende Tor, nach dem im Staples Center alle Dämme brachen.

Die Kings waren das klar dominierende Team, sie fanden ihren Meister aber immer wieder in Rangers-Goalie Henrik Lundqvist, der 48 Schüsse auf sein Tor abwehrte. Zwischenzeitlich sah es sogar so aus, als würden die Rangers ein sechstes Spiel im New Yorker Madison Square Garden erzwingen und die Serie nach 0:3-Rückstand noch kippen können: Chris Kreidler (36.) und Brian Boyle (40.) drehten die Führung der Kings durch Justin Williams (7.) im Mitteldrittel.

Marian Gaborik (47.) erzielte aber schließlich für Los Angeles in Überzahl das 2:2, welches der Saison eine fast 35-minütige Verlängerung bescherte.

Für L.A. war es auch ein Titelgewinn der Moral: In der ersten Runde hatte das Team von Darryl Sutter gegen die San Jose Sharks bereits mit 0:3 in der Serie zurückgelegen.

In der zweiten und dritten Runde hatten die Kings gegen die Anaheim Duckks beziehungsweise Titelverteidiger Chicago Blackhawks ebenfalls jeweils über sieben Spiele gehen müssen.

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