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Marcus Popp wurde mit dem VfB Friedrichshafen 2005 deutscher Meister © imago

Trotz der Niederlage gegen die Slowakei steht die Nationalmannschaft in der entscheidenden Runde der WM-Qualifikation.

Poprad - Deutschlands Volleyballer haben trotz der ersten Niederlage als Gruppenzweiter den Sprung in die entscheidende Runde der WM-Qualifikation geschafft.

Im Gruppenfinale der zweiten Runde der Europa-Ausscheidung in Poprad unterlag das Team des neuen Bundestrainers Raul Lozano gegen Gastgeber Slowakei 2:3 (23:25, 25: 21, 25:19, 22:25, 12:15).

Zuvor hatte es 3:0-Siege gegen Weißrussland und Kroatien gegeben. (Deutschland so gut wie weiter)

Deutschland kämpft nun vom 14. bis 16. August in der finalen Runde um die WM-Tickets und bekommt es in einer schweren Gruppe mit dem Olympiadritten Russland, dem EM-Vierten Finnland und voraussichtlich Belgien zu tun.

"Ein großes Team wird nicht zweiter"

Jeweils die ersten beiden Teams jeder Gruppe schaffen den Sprung zu den Titelkämpfen vom 24. September bis 10. Oktober 2010 in Italien.

"Wir haben die erste Hürde sicher gemeistert, das ist das Wichtigste", sagte Lozano: "Aber wir müssen die Mentalität ändern, weil ich ein großes Team aufbauen will. Und ein großes Team wird nicht Zweiter."

Sein Team konnte gegen die Slowakei nur phasenweise überzeugen und leistete sich zu viele einfache Fehler bei Punktbällen.

Im entscheidenden fünften Satz hielt die Nationalmannschaft um den mit 20 Punkten einmal mehr überragenden Angreifer Jochen Schöps nur bis zum 12:12 mit und kassierte nach 2:08 Stunden seine erste Niederlage.

Drei Stammkräfte fehlen

Neben Schöps überzeugte nur Max Günthör im Block. (Erster Sieg unter dem neuen Coach)

Der Argentinier Lozano war mit drei Testspielniederlagen gegen Weltmeister Brasilien in sein Engagement in Deutschland gestartet.

Dem Nachfolger von Erfolgscoach Stelian Moculescu fehlen bei der WM-Qualifikation Stammkräfte wie Stefan Hübner (Knieverletzung), Georg Grozer (Wadenverletzung) oder Christian Pampel (Absage aus privaten Gründen).

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