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Kathy Radzuweit kehrt in den deutschen Mittelblock zurück © getty

Deutschlands Volleyballerinnen bekommen es beim Acht-Nationen-Turnier auch mit dem Olympiasieger zu tun - und müssen Fürst ersetzen.

Leipzig - Krasse Außenseiter sind die deutschen Volleyballerinnen bei der heute in Montreux beginnenden Acht-Nationen-Turnier der Weltelite (9. bis 14. Juni).

Erster Kontrahent in der Vorrundengruppe A ist Olympiasieger Brasilien.

Außerdem trifft die Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) auf den Olympia-Dritten China (Mittwoch, 18.30 Uhr) und EM-Gastgeber Polen (Donnerstag, 16.30 Uhr).

Die beiden Gruppenbesten erreichen die Halbfinals. In der Gruppe B spielen der dreimalige Olympiasieger Kuba, Europameister Italien, die Niederlande und Japan.

Radzuweit für Fürst

"Das wird ein echter Leistungstest gegen die Weltspitze, der uns beim Neuaufbau der Mannschaft nur helfen kann", sagt Bundestrainer Giovanni Guidetti.

Und weiter: "Die Ergebnisse sind für mich dabei nicht erstrangig. Ich will sehen, wie meine Spielerinnen in bestimmten Situationen reagieren."

Guidetti verzichtet auf die Weltklasse-Mittelblockerin Christiane Fürst (Pesaro). Sei erhält eine Regenerationspause, steht bei der entscheidenden WM-Qualifikation in Almere/Niederlande (17. bis 19. Juli) aber wieder zur Verfügung.

Dafür kehrt die 1,96 Meter große langjährige Stammspielerin Kathy Radzuweit in den Mittelblock zurück.

Das DVV-Aufgebot:Lenka Dürr (Vilsbiburg), Denise Hanke, Silvia Roll (beide Schwerin), Anne Matthes (Dresden), Sabrina Ross (Stuttgart), Maren Brinker, Nadja Schaus (beide Leverkusen), Esther Stahl (Aachen), Anja Brandt (Berlin), Lisa Thomsen (Münster), Kathy Radzuweit (Hamburg), Kathleen Weiß (Amstelveen), Heike Beier (Piacenza), Margarethe Kozuch (Novara), Corina Ssuschke (Cesana)

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