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Die DVV-Frauen haben die Tür zur WM 2010 in Japan weit aufgestoßen © getty

Das Team von Bundestrainer Giovanni Guidetti siegt im Schlüsselspiel gegen Aserbaidschan in fünf hart umkämpften Sätzen.

Almere - Deutschlands Damen haben sich zum Auftakt der WM-Qualifikation zum Sieg im Schlüsselspiel gezittert und die Tür zu den Titelkämpfen 2010 in Japan weit aufgestoßen.

Das Team von Bundestrainer Giovanni Guidetti gewann im niederländischen Almere 3:2 (25:18, 25:21, 20:25, 24:26, 15:13) gegen Aserbaidschan.

Ein weiterer Erfolg gegen Außenseiter Slowenien am Samstag könnte bereits vorzeitig das WM-Ticket bringen.

Slowenien hatte zuvor erwartungsgemäß mit 1:3 gegen Gastgeber Niederlande verloren.

Der Erzrivale ist am Sonntag letzter deutscher Gegner. Die beiden besten Teams schaffen den Sprung zur Weltmeisterschaft vom 29. Oktober bis 10. November 2010 in Fernost.

Zu viele individuelle Fehler

Letztmals hatte sich 1970 kein deutsches Damen-Team für die WM qualifiziert.

Das deutsche Team zeigte im Duell gegen den in der Weltrangliste 14 Positionen schlechter platzierten Gegner nur zwei Sätze eine konzentrierte Leistung.

Ab dem dritten Satz produzierte die Truppe um die beste Punktesammlerin Margareta Kozuch und die im Block starke Christiane Fürst viele individuelle Fehler.

"Zum Glück haben wir noch gewonnen"

Zudem bekamen die Deutschen die überragende Natalja Mammadowa nie in den Griff.

Beim 24:23 im vierten Satz vergab das zittrige deutsche Team den ersten Matchball, ehe im Tiebreak nach knapp zweieinhalb Stunden ein Fehler von Mammadowa beim dritten deutschen Matchball doch noch den sechsten Sieg im 10. Duell gegen Aserbaidschan brachte.

"Zum Glück haben wir das Ding noch gewonnen. Die WM-Qualifikation ist Pflicht. Wenn wir dort nicht dabei wären, würde es wegen der fehlenden Qualifikationspunkte fast unmöglich, uns für Olympia 2012 in London zu qualifizieren", sagte Chefcoach Guidetti.

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