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Jochen Schöps wurde in Deutschland 2008 zum Volleyballer des Jahres gewählt © getty

Die deutschen Volleyballer haben zum ersten Mal das Finale der Europaliga erreicht, obwohl zwei Stützen des Teams fehlten.

Portimao - Deutschlands Volleyballer haben erstmals das Finale der Europaliga erreicht.

Das Team von Bundestrainer Raul Lozano (Lozano giftet: "Das alles ist ein Desaster") besiegte im Halbfinale in Portimao Gastgeber Portugal souverän mit 3:0 (26:24, 25:20, 25:23).

Gegner im Finale am Sonntag ist Europameister Spanien, der Titelverteidiger Slowakei mit einem 3:1 im zweiten Semifinale entthront hatte.

Nach bislang zwei vierten Plätzen (2004 und 2008) bei fünf Europaliga-Teilnahmen steht für das deutsche Team schon jetzt das beste Ergebnis der Geschichte fest.

Ohne den Kapitän

Zudem besteht weiter die Chance auf die Teilnahme an den Qualifikationsspielen für die mit 20 Millionen Dollar dotierte Weltliga, für die der Europaliga-Sieger ein Ticket erhält.

Das ohne Kapitän Björn Andrae und Stammzuspieler Simon Tischer (beide Trainingsrückstand) nach Portugal (DVV-Team in nächster Quali-Runde) gereiste deutsche Team zeigte gegen die Gastgeber die bislang wohl beste Saisonleistung.

Besonders der Block mit Georg Wiebel und Max Günthör stand hervorragend. Zudem bewies Chefcoach Lozano bei Auswechslungen ein glückliches Händchen und konnte sich auf die starken Angreifer Georg Grozer und Robert Kromm verlassen.

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