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Nach zwei vierten Plätzen schaffen die Volleyballer nun den Triumph © getty

Die deutschen Volleyballer setzen sich in einem spannenden Europaliga-Finale gegen Spanien durch. Das Weltliga-Ticket ist gelöst.

Portimao - Deutschlands Volleyballer haben erstmals die Europaliga gewonnen.

Im Endspiel siegte das Team von Bundestrainer Raul Lozano gegen Europameister Spanien mit 3:2 (25:20, 21:25, 25:20, 17:25, 15:7).

Es war die erste Niederlage für die Iberer in der gesamten Europaliga-Saison. Im Halbfinale hatte Deutschland 3:0 gegen Portugal gewonnen (Premiere für deutsche Vollyballer).

Nach bislang zwei vierten Plätzen (2004 und 2008) bei fünf Europaliga-Teilnahmen war es das beste Ergebnis der Geschichte.

Lozano zeigt sich zufrieden

Deutschlands Volleyballer lösten damit zugleich das Ticket für die Qualifikationsspiele zur mit 20 Millionen Dollar dotierten Weltliga.

"Dieser Triumph ist sehr wichtig für den deutschen Volleyball, aber wir müssen noch stärker werden", sagte Bundestrainer Raul Lozano. (Lozano giftet: "Das alles ist ein Desaster")

Das ohne Kapitän Björn Andrae und Stammzuspieler Simon Tischer (beide Trainingsrückstand) nach Portugal gereiste deutsche Team leistete sich gegen die leicht favorisierten Spanier viele Schwankungen im Spiel, dennoch reichte es zum Sieg.

Vor allem Schöps und Schwarz überzeugen

Im Team von Lozano konnten besonders Jochen Schöps und Sebastian Schwarz überzeugen.

"Wir wollen in die Weltliga, und die Männer müssen Anfang August die WM-Qualifikation schaffen. Fernsehen und Sponsoren interessieren sich wieder für Volleyball. Wir sind auf dem richtigen Weg", sagte Verbandspräsident Werner von Moltke.

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