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Margareta Kozuch spielt seit 2008 in der ersten italienischen Liga in Novara © imago

Trotz Pleiten gegen Brasilien und Japan stehen Deutschlands Volleyballerinnen unter den letzten Sechs und füllen ihre Kassen.

Mokpo - Die deutschen Volleyballerinnen haben zum dritten Mal nach 2002 und 2004 die Finalrunde der Weltserie erreicht.

Zwar kassierte die Mannschaft von Bundestrainer Giovanni Guidetti in Mokpo/Südkorea gegen Olympiasieger Brasilien mit 2:3 (27:25, 15:25, 19:25, 25:19, 10:15) die dritte Niederlage im achten Match, war aber nach dem 1:3 von Thailand in Bangkok gegen Weltmeister Russland nicht mehr aus dem Finalrunden-Teilnehmerfeld zu verdrängen.

Das letzte Vorrunden-Match, das die deutsche Auswahl am Sonntag gegen Japan mit 2:3 (25:23, 14:25, 18:25, 25:21, 10:15) hatte nur noch statistischen Wert.

Kozuch überragt

Am Montag fliegt das Team nach Tokio, dort findet vom 19. bis 23. August die Endrunde mit sechs Nationen statt. Dort sind neben Gastgeber Japan auch Brasilien, Niederlande, China und Russland dabei.

Nach dem starken Auftritt gegen Brasilien sagte Guidetti: "Großes Kompliment an meine Mannschaft. Sie hat mutig gespielt und wenig Fehler gemacht. Ich hatte den Spielerinnen gesagt, sie können ohne Druck und ohne Angst spielen und ruhig etwas riskieren."

Überragende Scorerin war Margareta Kozuch mit 25 Punkten vor Maren Brinker (15) und Christiane Fürst (11).

Antrittsgeld wieder eingespielt

Die Mannschaft hat die vom Deutschen Volleyball-Verband (DVV) als Antrittsgeld gezahlten 60.000 Dollar längst eingespielt, den Gewinn dürfen die Akteure am Ende behalten.

Bei ihren früheren Auftritten in der Finalrunde waren die Deutschen auf den Plätzen drei sowie sechs gelandet.

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