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Mittelblockerin Christiane Fürst debütierte bei der EM 2003 fürs DVV-Team © imago

Die DVV-Volleyballerinnen klettern dank des zweiten Siegs der Finalserie auf Platz drei der Weltserie - besser waren sie nie.

Tokio - Deutschlands Volleyballerinnen haben bei der Finalrunde der Weltserie Platz drei belegt und das bisher beste Ergebnis aus dem Jahr 2002 eingestellt.

Zum Abschluss besiegte das Team von Bundestrainer Giovanni Guidetti in Tokio den Olympiadritten China 3:1 (25:14, 23:25, 25:21, 25:14).

Nach dem 1:3 am Vortag gegen Weltmeister Russland beendete das deutsche Team die Finalrunde mit der Bilanz von zwei Siegen und drei Niederlagen.

Brasilien holte den achten Sieg bei der Weltserie vor Russland und erhielt 200.000 Dollar.

"Alle haben Angst vor uns"

Die deutschen "Schmetterlinge" kassierten 75.000 Dollar Preisgeld, die in der Mannschaft verteilt werden können. Die 60.000 Dollar Startgebühr hatte das Team um die gegen China mit 26 Punkten überragende Margareta Kozuch schon in der Vorrunde mehr als eingespielt.

"Brasilien spielt noch in einer anderen Liga, aber dahinter kann meine junge Mannschaft jedes Team schlagen", sagte Guidetti. Die Qualifikation für die WM 2010 ist gesichert, bei EM im September in Polen soll das Team um Spielführerin Christiane Fürst eine Medaille gewinnen. (DVV-Team wieder zum Weltserien-Finale)

"Inzwischen haben alle Mannschaften Angst vor uns. Ich bin insgesamt mit der Leistung bei der Weltserie sehr zufrieden. Wir haben viel gelernt und gesehen, wo wir uns verbessern müssen. Ich bin stolz, diese Mannschaft trainieren zu dürfen", sagte Guidetti.

Spielführerin "einfach nur glücklich"

Mannschaftsführerin Christiane Fürst sagte: "Ich bin einfach nur glücklich über unsere Leistung. Der Sieg war eine Wiedergutmachung für die Enttäuschung gegen Russland."

Neben Italien-Legionärin Kozuch waren Fürst (15 Punkte) und die Leverkusenerin Maren Brinker (12) beste Scorerin gegen China.

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