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Der Dürener Christian Duennes (m.) scheitert am Hachinger Block © imago

Der Titelverteidiger setzt sich im Finale gegen Düren durch. Dabei drehen die Münchner Vorstädter einen 0:2-Satzrückstand.

Halle/Westfalen - Die Volleyballer von Generali Haching haben den deutschen Pokal mit einem Kraftakt erfolgreich verteidigt.

Das Team von Trainer Mihai Paduretu gewann das Finale vor 10.200 Fans in Halle/Westfalen nach 0:2-Satzrückstand noch mit 3:2 (21:25, 23:25, 25:14, 25:14, 15:10) gegen Evivo Düren.

Die Bayern können damit in der nächsten Saison in der Champions League aufschlagen.

Bei den Frauen holte sich der Dresdner SC zum dritten Mal nach 1999 und 2002 den Pott.

"Ein unglaublich schönes Gefühl"

"Das ist ein unglaublich schönes Gefühl, zum zweiten Mal den Pott zu holen. Auch nach dem 0:2 habe ich immer an unsere Mannschaft geglaubt", sagte Hachings Kapitän Marco Liefke nach dem umjubelten Triumph.

Ein Jahr nach dem noch überraschenden Pokal-Triumph bestätigte der Vizemeister seine Leistung.

Vor allem den von einer schweren Verletzung genesenen Nationalspieler Sebastian Schwarz war es zu verdanken, dass das Spiel noch gedreht wurde.

Mit guten Aufschlägen zum Sieg

Zunächst hatte nämlich Düren - das im Halbfinale überraschend den deutschen Meister VfB Friedrichshafen ausgeschaltet hatte - mit dem überragenden Kapitän Jan Umlauft das Spiel dominiert.

Nach dem 0:2 wendete sich jedoch das Blatt. Haching stand sicher im Block und setzte Düren vor allem mit starken Aufschlägen unter Druck.

Die beiden Ligaduelle hatte Düren 3:2 gewonnen, doch diesmal hatte Haching das bessere Ende für sich. Düren wartet weiter auf den ersten Titel.

Dresden siegt gegen Suhl

Die Frauen des Dresdner SC hatten sich zuvor mit 3:1 (29:27, 16:25, 25:22, 25:19) gegen den VfB Suhl durchgesetzt.

Nationalmannschafts-Libera Kerstin Tzscherlich, die bei allen drei Siegen dabei war, konnte ihr Glück nicht fassen: "Ich hätte nicht gedacht, das ich das noch einmal erleben darf. Wir haben hier in Halle schon zwei Pokalfinals verloren und es ist einfach nur ein unbeschreibliches Gefühl."

Knackpunkt des Spiels war eine Verletzung von Suhls Zuspielerin Lina Sundström.

Sie stieß bei einer Abwehraktion mit Grit Lehmann am Kopf zusammen und musste blutend mit einer Platzwunde über dem Auge vom Feld.

Die Frauen des Dresdner SC konnten zuletzt auch auf europäischer Ebene überzeugen, wo sie in die Finalrunde des Challenge Cups einzogen. Am 20./21. März hat das Team dabei Heimrecht.

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