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Der Portugiese Joao Jose (M.) spielt seit 2004 beim VfB © imago

Die durchwachsene Saison könnte für den VfB doch noch ein positives Ende haben. In den Liga-Finals legt das Moculescu-Team gegen Haching vor.

München - Der deutsche Volleyball-Rekordmeister VfB Friedrichshafen hat die erste Hürde auf dem Weg zum elften Titel souverän genommen.

Der VfB bezwang Pokalsieger Generali Haching im ersten Spiel der Finalrunde vor eigenem Publikum mit 3:0 (25:17, 29:27, 25:23) und ist damit nur noch zwei Siege von der deutschen Meisterschaft entfernt.

Die nächste Begegnung der Endspiel-Serie, die im Modus "Best of Five" ausgetragen wird, findet am 28. April (19.30 Uhr) in Unterhaching statt.

Schwerer zweiter Satz

"Die Mannschaft hat gut gespielt, alles ist im Grünen Bereich", sagte Friedrichshafens Erfolgscoach Stelian Moculescu, betonte aber: "Wenn man die Finalserie als ein Volleyballspiel sieht, haben wir gerade mal den ersten Satz gewonnen."

Nach einem souveränen ersten Satz gerieten die "Häfler" im zweiten Durchgang gegen die Hachinger in Bedrängnis und mussten sogar drei Satzbälle abwehren.

"Wir haben nicht aufgegeben und trotzdem noch gewonnen. Das war sehr wichtig für uns", sagte VfB-Außenangreifer Idi.

Für den VfB ist diese Finalserie die einzige Möglichkeit, in dieser Saison noch einen Titel einzufahren, nachdem sie bereits im Pokal und in der Champions League gescheitert sind.

"Haben die Big Points nicht gemacht"

Hachings Coach Mihai Paduretu war trotz der Niederlage nicht unzufrieden: "Friedrichshafen hat in dieser Saison zu Hause noch kein Spiel verloren. Das darf man nicht vergessen. Wir haben die Big Points nicht gemacht. Das war der Unterschied. Da zeigt sich einfach die Erfahrung aus zehn Jahren Champions League."

Meister Friedrichshafen wahrte durch den 28. Sieg im 28. Ligaspiel seine weiße Weste und ist vor heimischem Publikum auf nationaler Ebene seit über drei Jahren ungeschlagen.

Im Falle einer erfolgreichen Titelverteidigung wäre es die sechste Meisterschaft in Folge.

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