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Björn Andrae hat drei Mal die Auszeichnung "Volleyballer des Jahres" erhalten © imago

Nach der Auftakt-Pleite gegen Frankreich besiegen die Herren in der Olympia-Vor-Qualifikation Griechenland. Die Odysse geht weiter.

Tourcoing - Die deutschen Volleyballer haben beim Olympia-Vorqualifikationturnier im französischen Tourcoing das Halbfinale erreicht.

Nach der knappen Niederlage zum Auftakt gegen den Gastgeber (2:3) gewann die Mannschaft von Interimstrainer Stewart Bernard am zweiten Spieltag 3:1 (22:25, 25:16, 25:16, 25:15) gegen Griechenland. (NEWS: Deutschland startet mit Niederlage).

Als Gruppenzweiter zog das DVV-Team in die Runde der letzten Vier ein.

Dort trifft die DVV-Auswahl auf den Sieger der Partie zwischen Tschechien und Belgien.

Zwei Chancen auf Olympia

Der Gewinner des Wettbewerbs reist zum europäischen Qualifikationsturnier vom 8. bis 13. Mai in Sofia (Bulgarien), wo unter acht Teams ein Olympia-Ticket ausgespielt wird.

Zudem hat Deutschland als Gastgeber eines Weltturniers im Mai in Berlin noch eine weitere Möglichkeit, die Fahrkarte für London zu lösen.

In Tourcoing erwischte die Mannschaft um Kapitän Björn Andrae keinen guten Start und musste den ersten Satz mit 22:25 abgeben.

Leistungssteigerung im zweiten Satz

Doch in Satz zwei trat die Mannschaft deutlich selbstbewusster auf und ließ die Griechen nicht mehr herankommen. Auch in den letzten beiden Sätzen geriet der Sieg nicht mehr in Gefahr.

Für das Team ging es in Tourcoing nach dem blamablen Vorrunden-Aus bei der EM in Tschechien und Italien auch darum, unter dem neuen Trainer wieder als Mannschaft zusammenzufinden. (NEWS: Neuer DVV-Coach bis Jahresende).

Junioren-Coach Stewart hatte das Team Anfang November übernommen, nachdem sich der DVV wegen unüberbrückbarer Differenzen zwischen Mannschaft und Bundestrainer von Raul Lozano getrennt hatte.

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