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Maren Brinker spielt bei Fenerbahce Istanbul © imago

Das Guidetti-Team besiegt Bulgarien und macht die Teilnahme am Grand Prix 2014 klar. Die deutschen Herren beenden die Weltliga versöhnlich.

Warna - Die deutschen Volleyballerinnnen haben ihr erstes großes Ziel des Jahres erreicht.

Das Team von Bundestrainer Giovanni Guidetti zog durch ein souveränes 3:0 (21:17, 21:10, 21:19) gegen Gastgeber Bulgarien in das Finale der European League ein und löste das Ticket für den Grand Prix 2014.

Nach dem Erfolg in Warna geht es an gleicher Stelle gegen das Überraschungsteam Belgien um den Turniersieg.

Sieg für DVV-Herren

Die deutschen Herren verabschiedeten sich derweil mit einem starken 3:0 im Iran aus der Weltliga.

"Ich gratuliere meinem Team aus mehreren Gründen zu diesem Sieg", sagte Guidetti: "Es war das erste Match der Saison, wo viel Druck da war, schließlich ging es um die Grand Prix-Qualifikation. Wir haben das Match nicht nur gewonnen, sondern dabei auch unsere beste Leistung der Saison gezeigt - und das gegen einen guten Gegner." Nun wolle er zum Abschluss auch den Turniersieg.

Nur Spannung zum Schluss

Spannend wurde es in der nur 63-minütigen Begegnung einzig im dritten Satz, als die deutsche Mannschaft zwischenzeitlich mit fünf Punkten im Rückstand lag.

Finalgegener Belgien hatte sich zuvor überraschend mit 3:0 (21:16, 22:20, 21:15) gegen Rumänien durchgesetzt und sich erstmals für das Turnier der besten 20 Teams der Welt qualifiziert.

Deutschland war bereits in der Vorrunde viermal auf die Belgierinnen getroffen, nach zwei Niederlagen zum Start gab es zuletzt zwei Siege.

Versöhnlicher Abschluss

In Teheran gab es für die Volleyballer-Herren derweil einen versöhnlichen Weltliga-Abschied.

Das Team von Trainer Vital Heynen gewann zum Abschluss gegen Gastgeber Iran mit 3:0 (25:21, 25:23, 25:22) und sicherte sich in der Endabrechnung den dritten Platz.

Einen Tag zuvor hatte die DVV-Auswahl vor 15.000 Fans noch mit 0:3 verloren (Bericht) und die letzte Chance auf ihre zweite Teilnahme an der Finalrunde verspielt.

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