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Die Niederlande stehen dreizehn Plätze besser als die siegreichen Kroatinnen © imago

Der Bundestrainer warnt vor dem Viertelfinalgegner. Den Italienerinnen und Türkinnen gelingt der Sprung unter die letzten Acht

Halle/Westfalen - Die deutschen Volleyballerinnen bekommen es im Viertelfinale der Heim-EM mit Kroatien zu tun. Der Weltrangliste-31. bezwang in den Play-offs die Niederlande in einem spannenden Spiel knapp mit 3:2 (23:25, 25:11, 22:25, 25:23, 15:11) und trifft nun am Mittwoch (ab 19.45 Uhr LIVE auf SPORT1) im westfälischen Halle auf die Mannschaft von Bundestrainer Giovanni Guidetti.

Der Sieger fährt zum Halbfinale nach Berlin.

Bundestrainer warnt vor Kroatien

Die erfahrenen Kroatinnen knüpften im Duell mit den in der Weltrangliste 13 Plätze besser eingestuften Niederländerinnen an die guten Leistungen aus der Vorrunde an.

Bundestrainer Guidetti hatte bereits vor dem unangenehmen Gegner gewarnt:

"Alle haben gesehen, wie viele Probleme uns Holland bereitet hat. Wenn wir gegen Kroatien spielen, bedeutet das, dass sie noch besser sind als Holland, also wird das ein richtig hartes Spiel für uns", so der Italiener.

Türkei schlägt Weißrussland

Auch die Türkei und Italien erreichten die Runde der letzten Acht.

Gegen den Weltranglisten-39. Weißrussland setzte sich das türkische Team um die Guidetti-Verlobte Bahar Toksoy im ersten Play-off-Spiel in Halle am Dienstag mit 3:0 (25:16, 25:13, 25:17) durch.

Italien putzt Polen

Die Italienerinnen hatten in Zürich mit Polen ebenfalls keine Mühe und siegten 3:0 (25:22, 25:22, 25:13).

Der Europameister von 2009 war in der Vorrunde überraschend nur Zweiter hinter European-League-Finalist Belgien geworden und musste deswegen den Umweg über die Play-offs nehmen.

Tschechien und Frankreich kämpfen um letztes Ticket

Der EM-Dritte Türkei hatte den direkten Einzug in die Runde der letzten Acht als Zweiter in der deutschen Vorrundengruppe A verpasst. Nun bekommen es die Türkinnen am Mittwoch (17.00 Uhr) im westfälischen Halle mit Weltmeister Russland zu tun, Italien trifft in Zürich auf Titelverteidiger Serbien (20.30 Uhr). Tschechien und Frankreich trafen am Abend im Kampf um das letzte Viertelfinalticket aufeinander.

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