Serienmeister VfB Friedrichshafen hat seinem Trainer Stelian Moculescu einen Tag vor dessen 60. Geburtstag mit dem elften Meistertitel der Vereinsgeschichte ein vorzeitiges Geschenk beschert.

Die Häfler bezwangen Pokalsieger Generali Haching in der Endspiel-Serie "Best of five" in einem dramatischen Spiel auswärts mit 3:2 (25:27, 20:25, 29:27, 25:20, 15:13) und entschieden so das das Final-Duell vorzeitig mit 3:1 für sich.

Für den Hauptrunden-Ersten war es allerdings ein steiniger Weg zur sechsten Meisterschaft in Folge: Zunächst musste das Team im Münchner Süden einen 0:2-Satz-Rückstand wegstecken, ehe die Partie in der Schlussphase des dritten Durchgangs zugunsten des Abo-Meisters kippte. Zuvor hatte sich Moculescus Mannschaft fahrig präsentiert und eine Fülle von Eigenfehlern produziert.

Im zweiten Satz hatten die Häfler eine 8:2-Führung verspielt und im dritten sogar einen Matchball abwehren müssen. Durch die Energieleistung in der zweiten Spielhälfte rettete der VfB eine bislang titellose Saison. Friedrichshafen gewann damit in der 13. Spielzeit in Folge immer mindestens eine Trophäe.

Nationalspieler Georg Grozer sorgte dann allerdings noch für einen kleinen Wermutstropfen. "Es idt definitiv, dass ich Deutschland verlasse. Wohin ich gehe, weiß ich aber noch nicht", meinte der Diagonalangreifer und VfB-Leistungsträger. Über den Titel zum Anschied freute er sich aber. "Ich bin super glücklich. Dafür haben wir ein Jahr lang hart gearbeitet", meinte Grozer.

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