Deutschlands Volleyballer sehen sich trotz ihres grandiosen Weltliga-Comebacks als Außenseiter im Gifeltreffen gegen Kuba.

Das Team von Bundestrainer Raul Lozano geht nach dem 3:0 und 3:1 zum Auftakt gegen Polen als Spitzenreiter der Gruppe D in die Spiele am Freitag und Samstag (jeweils 20.40 Uhr) in Havanna.

Neu im Aufgebot ist Christian Dünnes für den aussortierten Felix Fischer.

"Gegen Polen haben wir sehr gut gespielt. Aber Kuba ist Favorit auf den Gruppensieg", sagt Lozano.

Vor den beiden Duellen gegen das ebenfalls ungeschlagene Karibik-Team kämpft seine Truppe vor allem mit den Nachwirkungen des zwölfstündigen Fluges und der großen Hitze.

Hauptangreifer Georg Grozer vermisste nach der Ankunft seine Tasche und wegen einer fehlenden Internet-Verbindung konnte zudem keine ordentliche Video-Spielvorbereitung stattfinden.

Bei den bislang sechs Weltliga-Teilnahmen der Deutschen gibt es gegen Kuba die Bilanz von drei Siegen und neun Niederlagen. Deutschland hatte zuletzt 2003 in der mit 20 Millionen Dollar dotierten Eliteklasse der besten 16 Teams der Welt gespielt und sich als Europaliga-Sieger für die Rückkehr qualifiziert.

Nun ist das Ziel die Endrunde, wo um eine Siegprämie von einer Million Dollar gespielt wird. Nur der Gruppensieger und der beste Gruppenzweite der vier Vorrundenpools qualifizieren sich für die Endrunde der besten Sechs im Juli im argentinischen Cordoba.

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