Obwohl die deutschen Volleyballerinnen beim internationalen Turnier in Montreux vorzeitig die Koffer packen mussten, zieht Bundestrainer Giovanni Guidetti ein positives Fazit aus der ersten Standortbestimmung.

"Ich bin nicht enttäuscht vom Ergebnis", sagte Guidetti nach der 1:3-Niederlage (20:25, 16:25, 25: 17, 19:25) gegen die Niederlande im Überkreuzvergleich: "Wir sind nach Montreux gekommen, um zu lernen und viele Dinge auszuprobieren. "

Ohne Spielführerin Christiane Fürst und Libero Kerstin Tzscherlich, die mit Blick auf die WM in Japan (29. Oktober bis 14. November) erst später zum Nationalteam stoßen, musste die DVV-Auswahl in Montreaux schon in der Vorrunde gegen Hochkaräter antreten.

Gegen den Olympiazweiten USA, Weltmeister Russland und den Weltranglisten-Fünften Japan wurde die junge deutsche Mannschaft schnell an ihre Grenzen geführt.

Zwar sei das Turnier nun das, "bei dem wir am schlechtesten abgeschnitten haben. Dafür haben wir aber gesehen, woran wir arbeiten müssen", sagte Guidetti.

Die Mannschaft habe außerdem "noch nicht mal 50 Prozent von dem, was sie kann", gezeigt.

Auch Kapitänin Margareta Kozuch bestätigte, dass das Team "noch nicht in seiner normalen Form" ist, will das Turnier in Montreux aber nicht als Maßstab für die Saison nehmen:

"Montreux war nur die erste Probe." Nach einigen Lehrgängen und Testspielen steht im August die Vorrunde des World Grand Prix an. "So richtig geht es ja dann erst los", sagte Angreiferin Maren Brinker.

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