Die erfolgreiche Rückkehr der deutschen Volleyballer nach sechs Jahren Abstinenz in der Weltliga fand auch Niederschlag in den Statistiken. Die Angreifer Georg Grozer und Robert Kromm konnten sich nach den zwölf Gruppenspielen in mehreren Kategorien unter die Weltbesten mischen.

Grozer belegt in der Klasse "Bester Punktesammler" und "Bester Aufschläger" Platz zwei, Kromm ist zweitbester Angreifer der gesamten Eliteklasse.

Der 25-jährige Grozer wurde jeweils übertroffen vom Serben Sasa Starovic, der sich mit seinem Team für die Endrunde vom 21. bis 25. Juli in Cordoba/Argentinien qualifiziert hat. Mit 241 Punkten und einer Aufschlagquote von 0,42 Assen pro Satz führt Starovic beide Kategorien vor Grozer (231/0,4) an.

Kromm liegt in der Angriffswertung mit 53,36 Prozent erfolgreicher Angriffe nur hinter dem Italiener Alessandro Fei (55,83), der ebenfalls mit seiner Mannschaft in die Runde der besten Sechs einzog.

"Wir haben im Angriff gut gespielt, auch der Aufschlag ist in vielen Partien deutlich besser geworden", lobte auch Bundestrainer Raul Lozano seine Offensiv-Abteilung.

Mit sieben Siegen und fünf Niederlagen hatte das Team des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) in diesem Jahr ein fulminantes Comeback in der Weltliga gefeiert. Das Team von Lozano schloss die Vorrunde als Gruppenzweiter hinter Kuba und vor Europameister Polen ab, konnte sich jedoch nicht für die Endrunde qualifizieren.

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